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Gebäudemonitoring: Bestandteile und Funktionen.

Die Funktionsweise von Sensoren im Gebäudemonitoring kann je nach den spezifischen Sensoren und Anwendungen variieren. Im Allgemeinen beinhaltet ein Monitoringsystem für Anwendungen entlang von Gebäuden jedoch den Einsatz verschiedener Sensoren, die spezifische Parameter überwachen, sowie eine Datenverarbeitungsplattform, über die die gesammelten Informationen angezeigt und analysiert werden können.


29.01.2024 | Technologie


Je nach den spezifischen Anforderungen und Zielen der Überwachung kommen neben unterschiedlichen Sensorarten auch für die Datenübertragung unterschiedliche Übertragungsstandards in Frage. Für welchen du dich entscheidest hängt vor allem davon ab, über welche Distanz die Daten übertragen werden und ob die Übertragung automatisiert und permanent ablaufen soll oder manuell z.B. in Verbindung mit einer Ausleseeinheit bzw. Scanner ausgelöst wird. 🤓


🔎🛸 Einfach erklärt: Was ist ein Sensor?

Im Allgemeinen bezieht sich der Begriff "Sensor" auf jedes technische Bauteil, das eigenständig bestimmte physikalische oder chemische Größen und Eigenschaften in der Umgebung oder von Objekten erfasst. Zu diesen Größen können unter anderem die Temperatur🌡, Luftfeuchtigkeit💧 oder Helligkeit☀️ gehören. Eine bedeutende Funktion von Sensoren besteht darin, die erfassten Messdaten in Signale oder visuelle Anzeigen umzuwandeln. Auf diese Weise können sie von Menschen oder elektronischen Geräten sinnvoll interpretiert werden.


🔎 Wie funktioniert ein aktives Monitoringsystem?

  1. Sensorinstallation: Verschiedene Sensoren werden im Anwendungsbereich integriert, um relevante Daten zu erfassen. Im Dach können dies beispielsweise Feuchtigkeitssensoren, Temperatursensoren, Neigungssensoren oder Regensensoren sein, je nach den spezifischen Anforderungen der Dachinspektion.

  2. Datenerfassung: Die installierten Sensoren erfassen kontinuierlich Daten über verschiedene Umweltbedingungen und Parameter. Beispielsweise überwachen Feuchtigkeitssensoren die Feuchtigkeitsniveaus im Anwendungsbereich.

  3. Datenübertragung: Vollautomatisierte Monitoringsysteme sind häufig mit einer Mobilfunkt-SIM-Karte zur drahtlosen Konnektivität ausgestattet, um die Kommunikation mit anderen Geräten oder einem zentralen IOT-System zu ermöglichen. Dies kann LoRa, NB-IoT oder andere Kommunikationsprotokolle umfassen. Die gesammelten und verarbeiteten Daten werden über die drahtlose Verbindung an eine IoT-Plattform oder einen Edge-Server übertragen. Die Übertragung erfolgt in der Regel in regelmäßigen Intervallen und aktiv in Echtzeit sobald eine Unregelmäßigkeit durch die Sensorik entdeckt wurde.

  4. Datenverarbeitung und Analyse: Die Datenverarbeitungsplattform analysiert die empfangenen Informationen. Dies kann automatisch erfolgen, indem Algorithmen oder künstliche Intelligenz verwendet werden, um Muster, Abweichungen oder potenzielle Probleme zu identifizieren. Die Plattform kann auch historische Daten nutzen, um Trends zu erkennen.

  5. Alarme und Benachrichtigungen: Wenn Abweichungen oder potenzielle Probleme erkannt werden, generiert die Plattform Warnungen oder Benachrichtigungen. Dies ermöglicht es den Verantwortlichen, schnell auf auftretende Probleme zu reagieren und notwendige Maßnahmen zu ergreifen.

  6. Nachträgliche Analyse: Die gesammelten Daten werden oft langfristig gespeichert und können für Analysen verwendet werden. Dies ermöglicht fundierte Entscheidungen bei der langfristigen Wartungsplanung, Renovierung oder Optimierung von unterschiedlichen Anwendungsbereichen entlang der Gebäudehülle.



Die Effektivität des Monitorings hängt von der Auswahl und Platzierung der Sensoren, der Qualität der Datenverarbeitungsplattform und den darauf angewandten Analysealgorithmen ab.


Die kontinuierliche Überwachung durch in IOT-Systeme integrierte Sensoren ermöglicht es, potenzielle Probleme in Echtzeit zu erkennen. Dies ermöglicht eine rechtzeitige Intervention und Wartung, bevor größere Schäden auftreten. Darüber hinaus können die gesammelten Daten dazu verwendet werden, Muster und Trends im Verhalten zu analysieren, was bei der langfristigen Wartungsplanung und Optimierung hilfreich ist.



Fazit: Die Kombination von Sensorik mit anderen Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT) und künstlicher Intelligenz eröffnet noch mehr Potenzial für die fortschrittliche und nachhaltige Gebäudeentwicklung. 🔮 Es bleibt spannend, welche Potenziale die Technologien in den nächsten Jahren entwickeln werden. Insgesamt werden die Ansätze einen ganzheitlichen Blick auf die Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Gebäuden bieten.


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